Labor für Schwingungstechnik

Die Zielsetzung des Schwingungslabors ist Probleme im Fertigungsprozess oder in der Konstruktion im Vorfeld aufzudecken und Schwachstellen über den Produktlebenszyklus zu minimieren. Unser Labor umfasst elektrodynamische Schwingerreger mit einem maximalen Kraftvektor von 40kN und einer Auslenkung von knapp 4“ (100mm). Die Schwingungsprüfungen können mit Hilfe eines Gleittisches sowohl in horizontaler-, als auch in vertikaler Richtung mit unterschiedlichsten Vibrationsprofilen durchgeführt werden.

Da sich Anforderungen auch über Temperaturbereiche erstrecken, ist eine Überlagerung der Prüfung mittels Temperaturkammer zwischen -70°C bis 180°C möglich.

Während der Prüfung ist eine Anbindung der Prüflinge an kundenspezifische Überwachungs- und Regeleinheiten möglich. Die Prüfungen werden nach kundenspezifischen Standards, gemessenen Profilen oder internationalen Normen, wie z.B. der DIN EN 60068-2-xx-Reihe oder der ISO 16750-3, ausgeführt.


Das KFE Schwingungslabor ist von offizieller Seite getestet worden. Das Ergebnis gibt Ihnen die Gewissheit, dass unser Unternehmen mit seiner Arbeitsweise höchste Normen erfüllt.

Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat die KFE GmbH als Prüflabor akkreditiert. Für die KFE GmbH ein Ansporn, die Leistungen noch weiter zu steigern:

Das KFE Schwingungslabor ist akkreditiert nach DIN EN ISO 17025:2005

Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL 20211-01-02 festgelegten Umfang

D-PL-20211-01-02_DAkkS_Symbol_RGB_1.1

Im Labor für Schwingungstechnik können jegliche Art an Prüfungen über Aufnahmevorrichtungen auf Schwingerregern durchgeführt werden. Mit Hilfe von Würfeln können die Prüflinge gleichzeitig in ihren drei verschiedenen Hauptachsrichtungen belastet werden. Folgende Ausstattung gehört zu unserem Labor:

1 elektrodynamischer 13kN Schwingerreger

1 elektrodynamischer 40kN Schwingerreger mit

  • höhenverstellbarer Temperaturkammer
  • Vakuum-Gleittisch
  • Headexpander

Leistungsdaten 40 kN  Shaker

Eigenschaft                                        Einheit

  • Kraftvektor Sinus                                       40 kN
  • Kraftvektor Rauschen                               40 kN
  • Kraftvektor Schock                                    80 kN
  • Durchmesser der Armatur                      440 mm
  • Frequenzbereich                                       5-2200 Hz
  • Max. Geschwindigkeit                               2,4 m/s
  • Max. Beschleunigung (Sinus)                   90 g
  • Max. Beschleunigung (Rauschen)           63 g
  • Max. Beschleunigung (Schock)               181 g*
  • Auslenkung (peak to peak)                     100 mm
  • Max. Last                                                    600 kg

Eigenschaften der Temperaturkammer

  • Temperaturbereich von -70 °C bis 180 °C
  • Änderungsgeschwindigkeit von 10 K/min
  • Verfahrbarkeit der Kammer zur Prüfung in horizontaler und vertikaler Richtung
  • Drucklufttrockner bis zur Taupunktabsenkung auf -30 °C

Eigenschaften des Vakuum – Gleittisches:

  • Arbeitsfläche              600 x 600 mm
  • Max. Last                    640 kg
  • Frequenzbereich       bis 2000 Hz

Eigenschaften des Headexpanders

  • Aufspannfläche 600 x 600 mm
  • Frequenzbereich bis 2000 Hz

Leistungsdaten 13 kN Shaker

Eigenschaft                                      Einheit

  • Kraftvektor Sinus                                   13,32 kN
  • Durchmesser der Armatur                   235 mm
  • Frequenzbereich                                    5 – 3000 Hz
  • Max. Geschwindigkeit                           1,78 m/s
  • Max. Beschleunigung                            117 g
  • Auslenkung (peak to peak)                   25,4 mm
  • Max. Last                                                  200 kg

Spectral Dynamics

Als Vibrationsregel- und Signalanalysesystem kommt das Jaguar System von Spectral Dynamics zum Einsatz. Das Paket beinhaltet die Regelprogramme Breitbandrauschen, Sinus, Schock und Mixed Mode. Es können bis zu 18 ICP Regelkanäle zur Mehrpunktregelung und Analysekanäle angeschlossen werden. Die Daten werden erfasst und anschließend ausgewertet.

Es sind 100 g, 11 ms Schockprüfungen mit einer max. Masse von 30 kg möglich.